Es gibt drei Aktionsgruppen des “Brückenschlages Brasilien”:

Fam. Kittel in der Gemeinde St. Wilhelm in Hamburg
Fam. Géréon in Henstedt - Ulzburg
und der ”Gereon - Kreis“ in Osnabrück.

Diese drei Kreise informieren die Förderer durch Rundbriefe oder andere Veröffentlichungen. Sie versuchen in immer neuen Aktionen die Arbeit mit den Armen des brasilianischen Nordostens lebendig zu erhalten. Daher bieten wir drei Kontakt-Adressen an, die für weitere Informationen zur Verfügung stehen. (siehe “KONTAKTE“)

 

Als Autor dieser Internetseite stellen sich hier vor:

Hans und Helga Géréon, Bruder und Schwägerin von Pfarrer Gereon.

Menschen in Not gibt es überall, auch vor der Haustür. Schon immer haben wir uns engagiert für Menschen die unsere Hilfe brauchen, Alte und Einsame, Kranke und Behinderte und vor allen Dingen Kinder. Wir wussten von der Not in Brasilien, wir wussten von dem Freundeskreis in Osnabrück und der Heimatgemeinde in Hamburg Bramfeld.

Erst 1983 begann unser Einsatz, als wir erfuhren, dass in einer Familie innerhalb von 20 Minuten 2 Kinder starben, weil die Eltern kein Geld hatten für Essen und Medikamente. Wir informierten zunächst Freunde und Verwandte und baten um Spenden. Dann gingen wir in die Öffentlichkeit, informierten die Medien. Hans übernahm die Verwaltung des Postscheckkontos für die St. Wilhelmgemeinde in HH-Bramfeld. Helga ging in Schulen und Kirchengemeinden, erzählte von der Dürre und was wir dagegen tun. Die Dürre können wir nicht beeinflussen, oft regnet es jahrelang nicht, aber man kann die Infrastruktur verändern. Wasser kann man stauen und in Zisternen sammeln, weil es zwar unregelmäßig, aber oft sehr stark regnet und das Wasser abfließt oder verdunstet. Unsere Spenden ermöglichen diese Anlagen, von den armen Landarbeitern selbst gebaut, die damit kleine Verdienstmöglichkeiten hatten. Jeder Mensch und jedes Tier hat Zugang zu den Wasserstellen, das ist notariell abgesichert. Weiterhin entstand eine langjährige Siedlungsarbeit. Es wurde Land erworben, auf dem landlose Bauern angesiedelt wurden und neue Dörfer entstanden. Seit Jahren helfen wir den kleinen Bauern des Dürregebietes, durch Bienen- und Ziegenzucht einen sicheren Lebenserwerb zu schaffen. Gemeinschaftsgebäude wurden geschaffen, um Gottesdienst zu feiern, aber auch Schulen, damit das Analphabetentum abgebaut wird. Die „Kinderpastoral“ unter den jungen Familien bemüht sich um Vorsorge und Fürsorge für Kleinkinder, um die Kindersterblichkeit zu überwinden. So entsteht Hilfe zur Selbsthilfe, wie es wirklich gemeint ist.

Wir arbeiten alle ehrenamtlich. Jeder Cent den wir bekommen geht direkt zu den Ärmsten. Wir verschicken Rundbriefe, so dass jeder Spender erfährt, was mit seinem Geld passiert. Spendenbescheinigungen gibt es von der Heimatgemeinde St. Wilhelm in HH-Bramfeld und der Gemeinde St. Ansgar in Osnabrück.

Wer sind die Spender?

Kollekten und Basarerlöse aus den Kirchengemeinden, aber auch viele Privatpersonen, die bei Familienfesten, Jubiläen oder auch bei Beerdigungen auf Blumen und Geschenke verzichten und dafür eine Spende erbeten. Wir haben schon viel erreicht und sind dankbar, aber der Weg ist noch lang bis zum Ziel. Wir werden weiter machen und bitten um Ihre Mithilfe den Ärmsten im Nordosten Brasiliens ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen.

Für mehr Informationen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung!

Helga + Hans Géréon