Liebe Freunde,
herzlich bedanke ich mich für Eure Grüße und Wünsche. Ihr wisst, was man mir "eingebrockt" hat, wieder einmal !

Das ist das dritte Mal, dass ein Bischof sich hier verabschiedet, nicht aus Altersgründen und nicht um "befördert" zu werden - die wahren Gründe kann man leicht erraten.

Ich bin ja nicht irgendwo "im Ruhestand" und kann jetzt plötzlich von der Peripherie zum Bischofssitz wechseln. Ich habe Aufgaben und Verantwortung mit mehreren Projekten. Also muss ich mich aufteilen:170 km hin, 170 km zurück, dreimal die Woche, ganz zu schweigen von Reisen in mehrere Pfarreien, wo Flächenbrände Schaden anrichten.

Dreimal habe ich schon gefirmt, rund 500 Jugendliche. Die Finanzverwaltung hat gefährliche Schwachstellen, sie sind nur langsam zu lösen, also bin ich jetzt ein Wandermissionar. Gott sei Dank habe ich ein gutes Auto und bin an wenig Schlaf gewöhnt.

In Deutschland warten die Freunde schon seit dem letzten Jahr auf meinen Besuch. Ich werde ihn nun im Juni machen, aber mit einem gestrafften Programm von rund 20 Tagen. Denn zu Anfang und zum Ende des Monats muss ich hier sein. So kann ich viele Freunde nicht einzeln besuchen.
 
Aber "Fazer o que?"- Was soll man machen? Ich würde Euch alle gern wiedersehen. Aber im Moment kann ich nur sagen: kommt uns hier besuchen, dann können wir alles bereden.

Ich Grüße Euch ganz herzlich mit einem "forte abraço".
Euer Bruder in Christus
Padre Geraldo