Der „Cascudo“-Baum blüht, wenn eine neue Regenzeit sich ankündigt: ein erfreuliches Zeichen der Hoffnung.


Ein anderes untrügliches Zeichen für Regen ist die Blüte des Mandacarú-Kaktus. Er blüht nur eine Nacht lang – der Regen kommt sofort.


Vier Jahre Dürre – um neu zu beginnen, haben wir auf bewässerten Feldern Saatgut produziert.


Um den Futterkaktus „palma“ neu zu verbreiten, haben wir ein Feld mit Setzlingen bepflanzt, die wir 750 km weit herholten.


Wir verteilten 75.000 Setzlinge in unserer Gegend.


Sehr aufwendig war der Transport zu unseren Bauernvereinen.


Nach vier Jahren wuchs wieder Sesam auf den Feldern.


Unsere Zucht von Rasseziegen mussten wir einstellen. Nur ein geringer Teil blieb erhalten für den Neuanfang.


Nach den ersten Regenfällen wird gepflügt. Unsere leichten Böden brauchen keine schweren Maschinen.


Die Saat geht auf. Lange schon sahen wir nicht mehr ein volles Maisfeld.


Die Bohnen, unser Grundnahrungsmittel, werden nur für den eigenen Bedarf kultiviert. Jede Familie bewahrt Bohnen für 2 – 3 Jahre auf, für eine eventuelle neue Dürre.


Das Viehfutter wuchs reichlich.


Natürliche und bepflanzte Futterflächen sind gut bewachsen.


Bei viel Regen werden die Straßen unpassierbar.


Lange Wegstrecken stehen unter Wasser und zwingen zu Umwegen.


Alle grossen und kleinen Stauanlagen sind gefüllt.


Den Überlauf des grossen Stausees „Volta do Riacho“ haben wir schon mehrere Male repariert. Jetzt hat er gehalten.


Seit einigen Tagen haben wir die Kurse für Kinder und Jugendliche der Bauernfamilien wieder aufgenommen. Bis November ist das Thema „Bienen- und Ziegenzucht“.


Das Vieh ist wieder gut genährt.


Die Bienenvölker unserer Bauern schrumpften von 35.000 auf 6.000. Bei dem guten Blütenangebot geht es schnell – über zwei Drittel der Bienenstöcke sind wieder bevölkert.


Es gibt eine überraschend große Honigernte: um 400 Tonnen.


Die Ausfuhr nach Europa und USA hat wieder begonnen.


Die trockene Buschlandschaft verwandelt sich zum Schluss der Regenzeit (April/Mai) in ein Blütenmeer.


Die Blüte des Macambira-Kaktus. Auf großen Flächen wurde er gerodet für Viehfutter, langsam wird nun der alte Bestand wiederhergestellt.


Die wilde Maracujá-Bluete, in Deutsch „Passionsblume“, wegen der Farben und den Blütenelementen, die an Nägel und Wunden des gekreuzigten Jesus erinnern.


Der Schmetterling tanzt von Blüte zu Blüte – Schönheit ohne jede Eitelkeit.


Die Natur produziert einfach nur Schönheit – unentgeltlich und ohne jede Einmischung des Menschen.


Wenn die Menschen so fleissig wie die Bienen wären, würden die Sozialprogramme der sozialistischen Regierung ihnen nicht die eigene Initiative und Kreativität abgewöhnen.