Im Gegensatz zu Unwetterkatastrophen geht es bei einer Dürre langsam vor sich. Von Tag zu Tag werden die Konsequenzen klarer: die Wasser- und Futterbestände gehen zu Ende, auf den Feldern gibt es nichts mehr zu tun, denn die Ernte ist total ausgefallen. Wir sind viel unterwegs, um die Situation zu erfassen und eventuelle Maßnahmen einzuleiten. So sind wir am Bau von zwei Pumpstationen am Stausee, wo wir Tankwagen beladen wollen. Dazu müssen wir auch 9 km Straße herrichten, damit diese Wagen an den See herankommen. Von 100 geplanten Zisternen haben wir schon 50 fertiggestellt, sie sind elementar wichtig als Reservoire für ausgeteiltes Wasser.
Viele andere mögliche Maßnahmen kann man nicht genau planen, ohne zu wissen ob sie finanzierbar sind. Wir hoffen auf Gottes Hilfe.

Mit herzlichen brüderlichen Grüßen
Padre Geraldo Gereon.